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Rühstädt
Plattenburg Erste Erwähnung findet die Plattenburg 1319. Sie war vermutlich im Zuge der Rückeroberung der Prignitz mit Albrecht dem Bären (1135 - 1170) entstanden und diente als eine der Grenzburgen an der mecklenburgischen Grenze zum Slawenreich. Bis 1552 war sie Residenz der Bischöfe von Havelberg. Von 1560 bis 1945 bestimmte das Adelsgeschlecht derer von Saldern die Geschicke der Burg. Die Plattenburg ist eine der größten erhaltenen Wasserburgen Norddeutschlands. Sie befindet sich in sehr idyllischer Lage inmitten ausgedehnter Eichen- und Kiefernwälder in der wiesenreichen Karthaneniederung. Die historischen Räume im "Bischofsflügel" der Plattenburg (Rittersaal und Halle) zählen zu den schönsten erhaltenen Zeugnissen künstlerischer Innenraumgestaltung der Spätrenaissance in der Prignitz. Zum hervorragenden Schmuck des Rittersaales gehören die prächtige Tür, die einzigartige Sandsteintreppe und der prunkvolle Kamin. Für Förderung und Erhaltung der Plattenburg hat sich 1991 ein gleichnamiger Verein gegründet. Heute ist die Burg ein kulturelles Zentrum der Prignitz, sie dient als Museum. Hier finden kulturhistorische Seminare, Workshops, Ausstellungen, Konzerte und jährlich im Juni zum Sommeranfang das "Mittelalterliche Burgspektakel" statt. Näheres: www.die-plattenburg.com |





